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Donnerstag, 8. November 2012

Gestern hat mir nicht nur das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, sondern auch der Terminplan. Also konnten sich die Edelknipsen ausruhen und für den Endspurt vorbereiten. Der erste Teil des Endspurts kommt heute – und da geht es tatsächlich ums Tempo. Wichtigster Punkt ist mir dabei das Tempo beim Auslösen. Gerade von solchen Kameras erwarte ich da Spitzenleistungen. Die Auslöseverzögerung setzt sich zusammen aus der Zeit, die die Kamera zum Scharfstellen (Fokussieren) benötigt, die Zeit für die Belichtungsmessung und dem eigentlich Auslösen. Dabei dauert das Scharfstellen am längsten, denn hierbei muss ein winziger Motor die Linsen im Objektiv so verstellen, dass das Motiv scharf abgebildet wird. Üblicherweise geht das in der Weitwinkeleinstellung deutlich schneller, als in der größten Teleeinstellung. Da die Edelknipsen aber keinen allzu großen Zoomfaktor haben, erwarte ich keine wesentlichen Unterschiede. Schon während meiner Fototouren ist mir aufgefallen, dass die drei Kameras durch die Bank weg sehr schnell sind. Sowohl in der Tele- als auch Weitwinkeleinstellung war ich sehr zufrieden. Auch bei meinem konzentrierten Test, den ich gerade gemacht habe, konnte ich weder nennenswerte Unterschiede feststellen, noch besonders lange Verzögerungen. Selbst bei den heute etwas schlechteren Lichtverhältnissen, gehen die Kameras flott zur Sache. In den meisten Situationen drücke ich eh den Auslöser zunächst leicht, damit die Kamera scharfstellt und die Belichtung berechnet. Erst dann löse ich im entscheidenden Moment aus. Dabei sind natürlich keine Unterschiede mehr bemerkbar, da die Verzögerungen deutlich unter meiner eigenen Reaktionszeit liegen. Insgesamt finde ich die Auslöseverzögerungen der drei Kameras sehr gut und bin absolut zufrieden. 

Neben der Auslöseverzögerung geht's bei der Serienbildgeschwindigkeit auch ums Tempo. Ich persönlich habe diese Funktion in der Vergangenheit recht selten genutzt. Ich bin eher der Fotograf, der auf den richtigen Moment wartet und dann abdrückt. Aber es gibt natürlich durchaus Situationen, in denen die Serienbildfunktion sinnvoll ist. Und selbst ich nutze sie inzwischen immer mal wieder, wenn ich Olsen beim Toben oder Sprinten fotografieren will. Die drei Kameras haben verschiedene Serienbildgeschwindigkeiten unter denen ich wählen kann. Besonders einfach geht das bei der Samsung. Die hat oben neben dem Programmwahlrad eine weiteres, mit dem sich die verschiedenen Optionen wählen lassen. Ich hatte ja bereits schon gesagt, dass ich mir hier lieber eine andere Funktion, wie beispielsweise die Belichtungskorrektur wünschen würde, da ich die häufiger nutze. Bei der Panasonic rufe ich das Menü mit einem Druck auf den unteren Knopf des Vierwegeschalters auf. Man sollte sich das gut einprägen, denn das geprägte Symbol auf der entsprechenden Taste ist kaum zu erkennen. Bei der Sony ist diese Taste etwas besser zu erkennen, sie ist links auf dem Vierwegeschalter angeordnet. Aber nun zu den einzelnen Geschwindigkeiten.

Die Sony hat zwei Geschwindigkeiten zwischen denen ich wählen kann. In der langsamen Einstellung schießt die RX100 etwa alle 0,7 Sekunden ein Foto – so lange, bis die Speicherkarte voll ist. Hat man im Menü beim Fokusmodus die Einstellung Nachführ-AF gewählt, passt die Kamera die Schärfe bei jeder Aufnahme automatisch an. Es kann dann sein, dass zwischen den Aufnahmen etwas mehr Zeit vergeht, als 0,7 Sekunden. In der schnellen Serienbildeinstellung schießt die Sony alle 0,1 bis 0,2 Sekunden ein Foto, das entspricht einer Serienbildgeschwindigkeit von rund 9 Bildern/Sekunde. Die RX100 macht das für rund 15 Aufnahmen und reduziert das Tempo dann auf die langsame Serienbildgeschwindigkeit. Beim schnellen Tempo wird der Autofokus übrigens nicht nachgeführt, egal was man im Menü einstellt.

Bei der Panasonic muss man die Autofokus-Nachführung nicht im Menü umstellen. Ich kann das direkt bei der Wahl der Seriengeschwindigkeit machen. Für die beiden Geschwindigkeiten 2 und 5 Bilder/Sekunde kann ich zwischen Einzel-Autofokus und kontinuierlichem Autofokus wählen. Zusätzlich zu diesen beiden Geschwindigkeiten gibt es eine Funktion mit 11 Bildern/Sekunde in voller Auflösung sowie 40 und 60 Bilder/Sekunde, allerdings in verringerter Auflösung von 5 beziehungsweise 2,5 Megapixeln. In der Einstellung 2 Bilder/Sekunde fotografiert die Panasonic so lange, bis die Speicherkarte voll ist. Bei 5 Bildern/Sekunde knipst die LX7 rund 20 Bilder in Folge und reduziert dann das Tempo.   In der Einstellung 11 Bilder/Sekunde – im meinem Test erreichte die Kamera übrigens eine Geschwindigkeit von 10 Bildern/Sekunde – schießt die Panasonic elf Bilder in Folge, dann ist Schluß. Erst wenn die Fotos gespeichert sind, kann die nächste Serien geschossen werden. So ist es auch bei den hohen Geschwindigkeiten. Hier macht die Kamera 40 beziehungsweise 60 Bilder in einer Sekunde und speichert die dann erst mal.

Vorweg: In allen Serienbildgeschwindigkeiten macht die Samsung zehn Aufnahmen und dann ist Schluß – erst nach einer Speicherpause geht's weiter. Die angegebenen Geschwindigkeiten von 3, 5 und zehn Bildern/Sekunde erreicht die Kamera ziemlich präzise. In allen drei Varianten führt die Kamera den Autofokus nicht nach. Interessant finde ich eine weitere Einstellung, die Samsung "Precapture" nennt. Sie wird aktiviert, sobald ich den Auslöser halb drücke und das Motiv anvisiere. Die EX2F macht dann kontinuierlich Fotos mit einer Geschwindigkeit von 10 Bildern/Sekunde, ohne dass man das direkt merkt. In dem Moment, in dem ich auslöse, speichert die Kamera fünf Fotos vor dem Auslösen und fünf Fotos nach dem Auslösen, also insgesamt zehn Aufnahmen über einen Zeitraum von einer Sekunde. Der Vorteil: Wenn ich den entscheidenden Moment nicht exakt erwische, sollte eine der Aufnahmen dennoch den richtigen Moment einfangen. In Action-Situationen ist das wirklich praktisch. Neben den Selbstauslöse-Einstellungen lässt sich noch die Braketing-Funktion wählen. Dabei macht die Samsung drei Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung. Der Abstand der Belichtungsstufen, lässt sich übers Menü einstellen. Diese Funktion ist beispielsweise wichtig, wenn ich HDR-Aufnahmen machen möchte.

Mir gefallen die Serienbildgeschwindigkeiten der Panasonic am besten. Vor allem, weil auch bei 5 Bildern/Sekunde die Schärfe noch nachgeführt wird, das macht keine andere Kamera. Witzige Ergebnisse bekomme ich außerdem mit den Hochgeschwindigkeits-Aufnahmen von 40 und 60 Bildern/Sekunde. Bei der Samsung gefällt mir die Precapture-Funktion, da ich nun doch häufiger Actionfotos schieße und nicht immer den richtigen Moment treffe. Hier hilft die Samsung weiter. Wenig Überraschendes bietet die Sony. Sie ist flott und hat die wesentlichen Geschwindigkeiten.

 

Die WLAN-Funktion der Samsung EX2F

Jetzt mal ein ganz anderes Thema. Die Samsung hat als einzige der drei Edelknipsen ein eingebautes WLAN-Modul. Ich geb's zu: Ich bin ein WLAN-Fan. Seit fast zwei Jahren nutze ich eine Eye-fi-Karte mit der ich meine Bilder per WLAN auf mein MacBook oder iPad übetragen kann. Das geht mit fast jeder Kamera und ist super praktisch. Deswegen hat es mich immer schon gewundert, warum die Kamerahersteller nicht stärker auf WLAN setzen. Inzwischen gibt es ja einige Kameras, in denen ein WLAN-Chip für die drahtlose Anbindung an die Foto-Welt sorgt. Spannend war bisher allerdings immer, ob's denn auch klappt und welche Klimmzüge man machen muss, bis die Aufnahmen sich übertragen lassen. Samsung hat bei der EX2F einen eigenen Punkt Wi-Fi auf dem Programmwahlrad. Ich gelange damit ins Auswahlmenü und kann mich zwischen MobileLink, Remote Viewfinder, Social Sharing, E-Mail, Cloud, Auto-Backup und TV Link entscheiden. Da ich eine recht neue Samsung Glotze mit WLAN habe, wollte ich das als erstes ausprobieren. Also Glotze an, Kamera an und auf den Punkt TV Link. Die Kamera sucht nun nach meinem lokalen Netzwerk. Das ist ruck-zuck gefunden und nach der Eingabe des Kennworts ist die Kamera schon verbunden. Nun sucht sie nach passenden TV-Geräten, die sie genauso schnell findet. Zwei Klicks und schon ist die Kamera mit dem Fernseher verbunden. Dort das Menü aufrufen, in dem die Kamera schon angezeigt wird. Schon kann ich mir die Bilder und Videos, die ich auf der Kamera gespeichert habe, im Großformat anschauen. Nicht mal zwei Minuten hat das gedauert – wow! Ich geb's zu: Ich bin begeistert. Keine Tricks, keine Kniffe, keine Probleme – eigentlich kann das nicht sein.

Also die nächste Funktion ausprobieren: MobileLink. Die App MobileLink ist schnell aus dem App-Store auf mein iPad geladen. Achtung: Es ist eine iPhone-App, bitte die entsprechende Auswahl im App-Store machen, sonst findet ihr die App nicht. Nachdem ich die Funktion auf der Kamera aufgerufen habe, öffne ich die App und nichts passiert. Die App meckert die ganze Zeit, dass sie keine Kamera gefunden hat. Komisch, beide Geräte sind im gleichen WLAN-Netz und trotzdem finden sie sich nicht. Mir kommt eine Idee. Vielleicht macht die Kamera ja eine Direkt-Verbindung zum iPad. Also auf die Einstellungen geklickt und in der WLAN-Liste geschaut, ob die EX2F dort auftaucht – und genau das tut sie. Mit einem Klick ist sie verbunden. Die App erneut aufrufen, Bilder auswählen und nach ein paar Sekunden sind die ersten Bilder auf dem iPad. Und schon wieder bin ich begeistert. Vor allem, weil das auch ohne vorhandenes WLAN-Netz geht, auch irgendwo in der Wildnis. Ach ja, das Beste: Das Bild wird in voller Auflösung zum iPad übertragen. Und weil wir schon beim iPad sind, probiere ich noch den Remote Viewfinder aus. Die App ist - Achtung wieder eine iPhone-App – ruck zuck geladen. Die Verbindung geht wie beim MobileLink direkt, und schon sehe ich das Sucherbild auf dem iPad. Zoomen, Blitz ein- und ausschalten und Selbstauslöser kann ich einstellen. Ach ja, ein Foto kann ich natürlich auch machen. Allerdings nicht in voller Auflösung sondern "nur" mit 9 Megapixeln oder HDTV-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Nach dem Auslösen kann ich das Foto auch direkt aufs iPad übertragen. Und all das geht ganz einfach – ich bin wirklich beeindruckt. Man muss übrigens nicht unbedingt auf dem Wahlrad den Punkt Wi-Fi einstellen. Der rechte Knopf des Vierwege-Schalters lässt sich mit eine WLAN-Funktion direkt belegen und kann sofort aufgerufen werden. So kann ich auch mal schnell zwischendurch ein Bild ans iPad übertragen.

So, und weil's so schön ist, jetzt noch der nächste Versuch mit Facebook. Wieder mit dem WLAN-Netz verbinden – das geht jetzt automatisch, da ich mich ja schon mal eingewählt hatte. Facebook-Anmeldung eingeben, Foto auswählen und abschicken. Wenn man möchte kann man noch einen eigenen Text eingeben. Allerdings geht das per Einzelbuchstaben etwas umständlich. Wie schön wäre es, wenn die Samsung jetzt noch einen Touchscreen hätte .... aber wie war das mit dem Leben und dem Wunschkonzert. Zusätzlich zu Facebook können die Bilder auch noch auf Picasa und Photobucket sowie Filmchen auf Youtube geteilt werden. Ach ja, per Email lassen sich die Bilder natürlich auch noch verschicken – klappt genauso einfach. An Cloud-Diensten steht zur Zeit ausschließlich Microsoft Skydrive zur Verfügung. Die Apple-Cloud lässt sich leider nicht einbinden. Und noch etwas lässt sich mit Apple nicht nutzen: Das Auto-Backup. Die dafür notwendige Software gibt es nur für Windows-Systeme. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, bekommt eine praktische Backup-Lösung. Befindet sich die Kamera im heimischen WLAN-Netz kann man mit dem Aufruf dieser Funktion alle neu geschossenen Fotos mit dem Computer synchronisieren. Sprich: Alle Aufnahmen sind auf der Festplatte des Computers umgehend gespeichert und gesichert. Schneller und einfacher geht's kaum.

Wer auf WLAN steht und damit gerne arbeitet, wird an der Samsung seine helle Freude haben. Bei der EX2F ist wirklich – fast – alles durchdacht und auch noch einfach zu bedienen. Wenn so die Zukunft bei Digitalkameras aussieht, bin ich dabei und freue mich auf noch mehr Funktionen. 

Ein Video, das die wesentlichen WLAN-Funktionen erklärt, findet ihr HIER auf meinem Youtube-Kanal.

Und jetzt kommt der übliche tägliche Disclaimer. Oft werdet ihr den nicht mehr lesen, denn das große Finale rückt näher. Registriert euch jetzt für meinen Newsletter, denn dann verpasst ihr den nächsten großen Test garantiert nicht – und der steht schon in den Startlöchern. Lasst euch nicht durch das Wort "Kontoinformation" abschrecken – tatsächlich ist es im Moment nur die Anmeldung für den Newsletter .... und hier geht's zur Anmeldung.

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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